Neu: Spagat ins Glück – Gespräche mit Lesben und Schwulen mit Migrationsbiografie

Verheimlichen und Verleugnen – für viele Lesben und Schwule mit einer Migrationsbiografie eine notwendige Überlebensstrategie. Zerrissen zwischen den Vorstellungen und Erwartungen ihrer Herkunftsfamilien und ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen versuchen sie, ihr Leben in dieser Gesellschaft zu gestalten. Sie erfahren dabei Ausländerfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Sexismus; ihre Familien und ihre Gemeinschaften bieten Schutz und stärken ihr Selbstverständnis. Zugleich ist Homosexualität
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EuGH für Menschenrechte: Trans*Personen haben kein Anrecht auf Ehe

Geklagt hatte eine Trans*Frau aus Finnland, die seit 1996 mit einer Frau verheiratet ist und bis 2009 als Mann lebte. Nach der geschlechtsangleichende Maßnahme forderte das örtliche Standesamt das Paar auf, die Ehe aufzugeben und ggf. eine Eingetragene Partnerschaft einzugehen. In Finnland ist die Ehe nur gegengeschlechtlichen Paaren vorbehalten. Frau Hämäläinen klagte gegen diesen Bescheid. Der Europäische Gerichtshof befand allerdings,
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Prostitution und Menschenhandel

Berlin: (hib/AW) Im Jahr 2013 wurden in Deutschland 625 Menschen als Opfer von Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung registriert, im Jahr davor waren es 612 Menschen gewesen. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/1831) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/1604) zur geplanten Novellierung des Prostitutionsgesetzes mit. Nach Angaben der Regierung wurden 491 entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet, im
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Bundesregierung stellt sich gegen Konversionstherapien

Berlin: (hib/JOH) Die Bundesregierung spricht sich gegen schädliche Therapie- und Beratungsangebote für homosexuelle Menschen in Form von so genannten Reparations- beziehungsweise Konversationstherapien aus. Der Einschätzung des Weltärztebundes, dass Homosexualität keine Erkrankung sei und deshalb keinerlei Heilung bedürfe, sei aus Sicht der Bundesregierung „uneingeschränkt zuzustimmen“, betont sie in einer Antwort (18/2118) auf eine Kleine Anfrage (18/1933) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
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Ich habe nichts gegen Lesben, ABER …

Es gibt sie immer noch, die alltägliche Diskriminierung von Lesben: im öffentlichen Raum, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz. Auch wenn Vorurteile in den vergangenen 10 Jahren abgenommen haben, wird es immer Menschen geben, die Homosexualität als Krankheit, Perversion oder eben als „abnormal“ betrachten. Die Diskussionen in Baden-Württemberg um die Aufnahme des Themas in den Landesschulplan zeigen, wie schnell albackene und
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Häusliche Gewalt in trans* Partnerschaften

Im Vereinigten Königkreich (UK) wurde eine Handreichung veröffentlicht, die sich mit häuslicher Gewalt in trans* Partnerschaften befasst. Alle Menschen können unabhängig von ihrem Alter, ihrer sozialen Klasse, ihrer Behinderung, ihrer Geschlechtsidentität, ihrem Geschlecht, ihrer Sexualität, ihrem Migrationsstatus, ihrer Ethnie oder Religion Gewalt in der Partner_innenschaft erleben. Wer können die Täter_innen sein? Der/die Partner_in, Familienmitglieder, der/die ehemalige Partner_in Gibt es besondere
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Lesben häufiger von Gewalt in der Partnerschaft betroffen als heterosexuelle Frauen

Im Januar 2013 wurde vom US Amerikanischen „National Centre for Injury Prevention and Control“ eine Untersuchung, das National Intimate Partner and Sexual Violence Survey, veröffentlicht. In der Studie werden Erfahrungen von sexualisierter Gewalt, Vergewaltigung, körperlicher Gewalt und/oder Stalking nach sexueller Orientierung der Opfer analysiert. Befragt wurden in 2010 insgesamt 9970 Frauen, von denen 9086 Erhebungen ausgewertet werden konnten. Von diesen
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