Fachtag: Istanbul Konvention queer gelesen

Als Istanbul Konvention wird eine Europäisches Übereinkommen zum Schutz von Frauen* vor Gewalt bezeichnet, das bereits in 2018 in Deutschland in Kraft getreten ist. In der Konvention ist ein Nichtdiskriminierungsgebot verankert und zudem werden besonders vulnerable Gruppen aufgeführt, die in der Umsetzung der Konvention eine besondere Berücksichtigung finden müssen: So zum Beispiel „Homosexuelle“, „Bisexuelle, transgeschlechtliche Menschen und alte Menschen. 

Die Umsetzung erfolgt in Deutschland vor allem über das Gewalthilfegesetz des Bundes, in dem eine Bestandssicherung der Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen verankert ist. Queere Menschen werden nicht als besonders vulnerable Gruppe aufgeführt, die ursprüngliche Beschreibung von gewaltbetroffenen Menschen wurde eingeengt auf gewaltbetroffene Frauen. 

Allerdings hat die Europäische Union 2024 eine ergänzende Gewaltschutzrichtlinie erlassen, die im Juni 2027 in Kraft tritt. Dort wiederum sind Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung als besonders vulnerable Faktoren aufgeführt. 

Was bedeutet das für queere Menschen, bzw. die queere Community?

Dazu veranstalten wir eine Tagung am 6.11.2026 von 15.00h bis 19.00h
Wo: Evangelische Akademie, Römerberg, Frankfurt

Anmeldung unter: frankfurt@broken-rainbow.de

Und hier geht es zum Flyer: 260174 Flyer Instanbul-Konvention DIN-lang cmyk 04