Verzicht auf Geschlechtseintrag

Verzicht auf Geschlechtseintrag: Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der Grünen Berlin: (hib/AW) Seit Inkrafttreten des Personenstandsänderungs-Gesetzes am 1. November 2013 wurde bis Januar 2016 in zwölf Fällen auf den Geschlechtseintrag im Geburtenregister verzichtet, weil Geschlecht des Kindes nicht zweifelsfrei feststand. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/7310) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/7140)
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Aktuelle Studie der Europäischen Union zu Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung

Aktuelle Studie der Europäischen Union zu Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung Der Begriff „sexuelle Orientierung“ ist nicht in allen europäischen Ländern gesetzlich geregelt, aber in Bulgarien, Schweden, dem Vereinigten Königreich, Irland und Deutschland. In einigen Ländern wurde „sexuelle Orientierung“ durch „sexuelle Identität“ ersetzt, wodurch das Definitionsspektrum deutlich erweitert worden ist. Diskriminierung aufgrund der vermuteten sexuellen Orientierung (Homosexualität) ist in folgenden
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LSBTI Flüchtlinge

„Resettlement ist das Mittel der Wahl, wenn sowohl der Verbleib im Zufluchtsland als auch die Rückkehr in den Heimatstaat nicht möglich sind. Eine dauerhafte Perspektive im Zufluchtsland ist unter anderem dann nicht gegeben, wenn Flüchtlinge der Verfolgung, aufgrund derer sie ihrem Heimatstaat entflohen sind, auch in ihrem Zufluchtsland begegnen. Bei lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Flüchtlingen kann dies in
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Deutliche Kritik an dem Gesetzentwurf zur Frauenquote

Berlin: (hib/HAU) Experten sehen Nachbesserungsbedarf bei dem von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf zur Schaffung einer Frauenquote bei Führungspositionen (18/3784). Das wurde während einer gemeinsamen öffentlichen Anhörung des Familienausschusses und des Rechtsauschusses am Montagnachmittag deutlich, bei der auch über einen Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/1878) beraten wurde. Das Vorhaben von Bundesregierung und Grünen-Fraktion, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen,
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Regierung verzögert rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen

Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen: Die Bundesregierung befindet sich immer noch in der Entscheidungsfindung Berlin: (hib/SCR) In Hinblick auf das Wann und Wie der Beseitigung bestehender Diskriminierungen gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften befindet sich die Bundesregierung noch in der Entscheidungsfindung. In einer Antwort (18/3778) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/3684) schreibt die Bundesregierung, dass die Meinungsbildung hinsichtlich der Umsetzung des Koalitionsvertrages
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Diskriminierung HIV+ Menschen

Berlin: (hib/PK) HIV-Infizierte werden nach Einschätzung der Bundesregierung bisweilen immer noch ausgegrenzt. Ängste und Diskriminierungen im Zusammenhang mit der Erkrankung bestünden fort, wenn sich auch die Integration und Teilhabe der betroffenen Menschen, die mit HIV leben, verbessert hätten, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (18/3130) auf eine Kleine Anfrage (18/2977) der Fraktion Die Linke. Die Bundesregierung lege in ihrer HIV/AIDS-Strategie
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The 100 out and proud heroes of the business world

Man mag es kaum glauben, die Financial Times veröffentlichte Anfang Oktober eine Liste der 100 bekanntesten und einflußreichen Lesben und Schwulen in der Geschäftswelt. Darunter Josh Graff von LinedIn, Peter Zorn von der Deutschen Bank, Dennis Layton von McKinsey, Sandy Gold von Yahoo: Financial Times   Es fehlen allerdings Tim Cook, der Nachfolger von Steve Jobs bei Apple und Katrin
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Neu: Spagat ins Glück – Gespräche mit Lesben und Schwulen mit Migrationsbiografie

Verheimlichen und Verleugnen – für viele Lesben und Schwule mit einer Migrationsbiografie eine notwendige Überlebensstrategie. Zerrissen zwischen den Vorstellungen und Erwartungen ihrer Herkunftsfamilien und ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen versuchen sie, ihr Leben in dieser Gesellschaft zu gestalten. Sie erfahren dabei Ausländerfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Sexismus; ihre Familien und ihre Gemeinschaften bieten Schutz und stärken ihr Selbstverständnis. Zugleich ist Homosexualität
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EuGH für Menschenrechte: Trans*Personen haben kein Anrecht auf Ehe

Geklagt hatte eine Trans*Frau aus Finnland, die seit 1996 mit einer Frau verheiratet ist und bis 2009 als Mann lebte. Nach der geschlechtsangleichende Maßnahme forderte das örtliche Standesamt das Paar auf, die Ehe aufzugeben und ggf. eine Eingetragene Partnerschaft einzugehen. In Finnland ist die Ehe nur gegengeschlechtlichen Paaren vorbehalten. Frau Hämäläinen klagte gegen diesen Bescheid. Der Europäische Gerichtshof befand allerdings,
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Bundesregierung stellt sich gegen Konversionstherapien

Berlin: (hib/JOH) Die Bundesregierung spricht sich gegen schädliche Therapie- und Beratungsangebote für homosexuelle Menschen in Form von so genannten Reparations- beziehungsweise Konversationstherapien aus. Der Einschätzung des Weltärztebundes, dass Homosexualität keine Erkrankung sei und deshalb keinerlei Heilung bedürfe, sei aus Sicht der Bundesregierung „uneingeschränkt zuzustimmen“, betont sie in einer Antwort (18/2118) auf eine Kleine Anfrage (18/1933) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
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